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Lichterfest 2019

Lichterfest

"Wenn düend mir endlich Räbe schnitze?"

"Wenn chöme eusi Gottis und Göttis?"

Diese Fragen waren die beiden wichtigsten seit den Herbstferien in der Unterstufe.

Am Morgen des 11. Novembers war es endlich soweit. Mit Guetzli-Ausstechern, Schnitzmesser, Sackmesser und Kürbis-Schnitzwerkzeug waren die Kinder der ersten und zweiten Klassen ausgerüstet, um mit ihrem Gotti oder Götti ihre weisse Rübe zu schnitzen. Das Schwierigste dabei war, mit dem Guetzli-Ausstecher nicht zu tief in die Rübe zu stechen, sodass nur die Haut abgelöst werden konnte.

Die Vorbereitung für das Lichterfest begann aber schon viel früher. Im Kindergarten wurde bald nach den Herbstferien damit begonnen die Laternen mit Naturmaterial-Deko zu basteln und gemeinsam mit der Unterstufe wurden Lieder geübt. Die Kinder der dritten und vierten Klassen haben einen Gedichtvortrag über unsere Waldtiere einstudiert. Sie möchten damit nochmal das Bewusstsein für einen schonenden Umgang mit unserer Umwelt fördern. (Gedicht im Anhang)

Ob Rübe, Laterne, Windlicht oder Taschenlampe, mit unseren Lichtern ging es kurz nach 18.00 Uhr raus ins dunkle Wallbach. Das war das grösste Highlight! Die Kinder waren total fasziniert davon, wie dunkel der verhangene Nachthimmel war und dass keine Strassenlaternen die Wege erhellten. Einzig die Lichter der Kinder leuchteten froh. Während dem Spaziergang haben die jüngsten Kinder fleissig gesungen und die Laternen bestaunt. So hat man sich auch schnell mal zwischen den grossen, unbeleuchteten Begleitpersonen verirrt. Aber das war nicht die einzige Schwierigkeit. Auch die Lehrpersonen fanden ihren Weg durch das stockfinstere Wallbach nicht immer sofort.

Besonders stolz waren die Kinder darauf, dass Mamma und Papa dabei waren, als sie ihre Laterne präsentierten, und dies natürlich auf Foto und Video festgehalten haben. Einige haben es sogar geschafft, dass die Kerzenflamme bis zum Schluss leuchtete.

„Die SchülerInnen der dritten und vierten Klassen sind in den Wald gelaufen. Es war sehr toll, denn sie haben im Dunkeln eine Geschichte gehört.  Sie handelte von Detektiven. Mit Bimbo konnten sie den Fall lösen.“

Die SchülerInnen der fünften und sechsten Klassen haben einen anderen Spaziergang in Richtung Wald gemacht. Nur von Taschenlampen beleuchtet, wurde auch dieser bekannte Waldweg zu einem faszinierenden Abenteuer. An ihren Waldplätzen angekommen, durften die Kinder Geschichten hören und Rätsel lösen. Das Rauschen der Blätter und das Knacken der Äste unterstützten eine aufgeregte Stimmung.

Zurück beim Schulhaus wurden wir mit Brot, Zopf und Lebkuchen empfangen. Viele fleissige Eltern haben für alle anwesenden Besucher gebacken, sodass wir am Folgetag noch in der Pause davon geniessen durften. Die Elterngruppe SCH*TERN hat das Buffet während des Umzuges für uns vorbereitet und mit feinem Punsch und Glühwein ergänzt. Auch beim Aufräumen durften wir uns voll und ganz auf die Elterngruppe verlassen. Vielen Dank an alle UnterstützerInnen bei diesem Anlass!

(Chiara Rizzo, 3. Klassse und Lea Stohler)

 

Tiere im Herbst

Alle Tiere
Was tun wir Tiere im Herbst,
wenn es kühler wird, neblig und nass?
Wenn die Erntezeit naht,
und gemäht ist das Gras,
wenn die Welt bunt ist im herbstlichen Kleid?
Sagt, wisst ihr darüber Bescheid?

Zugvögel
Auf weite Reise ziehen wir fort
an einen südlichen, warmen Ort.
Wir können nicht frieren, hungern und leiden.
Es wär unser Tod. Nein, wir können nicht bleiben.

Eichhörnchen
Lang ist der Winter, der Hunger ist groß.
Die Futtersuche geht nun wieder los.
Ich muss mich beeilen. Es ist Erntezeit.
Im Wald liegen Nüsse, Kastanien bereit,
auch Tannenzapfen und anderes mehr.
Ich sammle alles. Vorrat muss her.

Haselmaus
Hihi, hihi, hihi, hihi.
Ich fress und fress mich voll wie nie.
In Wald und Feld und überall
liegt Futter ‚rum in großer Zahl.
Und wenn ganz rund und dick ich bin,
leg ich zum Winterschlaf mich hin.

Igel
Würmer, Käfer, Mäuse, Schnecken
gibt’s jetzt noch in allen Ecken.
Des Nachts kriech ich aus dem Versteck
und fress sie alle -rutzputz- weg.
Wird’s kalt, mach ich mich aus dem Staub
und such mir einen Schlafplatz unterm Laub.

Fuchs
Mein Fell wird dick und prächtig,
von Tag zu Tag mehr.
So fürcht ich mich vor der Kälte
nicht mehr so sehr.
Habe ich Hunger, zieh ich durch den Wald.
und suche nach Nahrung, manchmal mit Gewalt.

Hase
Das Leben ist für mich jetzt schwer.
Jägersleute sind hinter mir her.
Ich habe kein Nest und auch keinen Bau,
verbringe den Winter auf offenem Feld,
was mir, manchmal, nicht sehr gefällt.

Alle Tiere
Das ist’s, was wir im Herbst so machen.
Es ist nicht einfach und oft nicht zum Lachen.
Drum bitten wir für uns so kurz vor dem Winter:
Helft uns, soviel ihr könnt, Menschenkinder!
Und haltet die Welt bitte sauber und rein!
Dann wird unser Leben viel leichter sein.
Danke.

(Elke Bräunling)

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