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Besuch in der Kiesgrube

Unterricht in der Kiesgrube in Wallbach

5. Klasse

Die Schule Wallbach hat in diesem Schuljahr das Jahresthema ‚die vier Elemente‘. Am Dienstag, 12. März 2019, veranstalten wir deshalb einen Projekttag mit der ganzen Schule und dem Kindergarten. Es ging in die nahegelegenen Kiesgruben, um sich mit dem Element Erde auseinander zu setzen.

Wir zogen in mehreren Gruppen zu verschiedenen Zeiten los. Wir, die 4./5. Klasse, besuchte die Kiesgruben gemeinsam mit der 4. Klasse von 9.30 Uhr bis um 11.45 Uhr. Am Anfang begrüsste uns Herr Haller vom Fachverband der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie. Wir mussten gelbe Leuchtwesten tragen, die er dabei hatte. Danach führte er uns zu einer ersten Kiesgrube, die sie zurzeit wieder am Auffüllen sind. Wir schauten in das grosse Loch und Herr Haller erklärte uns, dass vor über zehntausend Jahren hier einmal Gletscher waren, die dafür verantwortlich sind, dass wir heute hier Kies abbauen können.

Anschliessend gingen wir weiter zu einer zweiten, etwas grösseren Kiesgrube in der Nähe der Bahngeleise. Diese Kiesgrube wurde bereits wieder aufgefüllt und wir erfuhren viel über den Lebensraum, den die Landschaft nun für alle Arten von Tieren bietet. Zum Beispiel lebt die Gelbbauchunke in extra für die Tiere erstellte Teiche bei uns. Auch andere Amphibien wie Frösche sind hier anzutreffen. Nachdem wir etwas weiter gelaufen waren, kamen wir zu einer Art grossen Sandmauer, die extra für die Uferschwalben erstellt worden war. Bei diesen Vögeln graben die Männchen Löcher in die Mauer, um das Weibchen zu beeindrucken und ihre Baukunst zu präsentieren. Die besten werden dann als Partner ausgewählt.

Später hatten wir eine gemütliche Znünipause. Die Jungs haben den Mädchen sogar einen Tanz vorgetanzt, andere Kinder spielten Fangen. Aber der absolute Höhepunkt war, als wir bei Frau Concalez eine Trockenmauer aus Steinen für allerlei Reptilien bauen durften. Also zogen wir unsere Gartenhandschuhe an. Zuerst baute jede Klasse für sich. Anschliessend haben wir die Mauern miteinander verbunden und auch noch eine Verbindung zu der Mauer der Kindergärtner gebaut. Am Schluss war die Mauer etwa ein Meter hoch und sehr lang. Wir verbauten etwa neun Tonnen Steine. Das war ganz schön viel. Wir waren so fleissig, dass Herr Haller gleich eine neue Ladung Steine für die anderen Gruppen am Nachmittag bestellen musste. Es machte riesigen Spass, auch wenn wir danach alle schmutzige Kleider hatten.

Nach einer Stunde machten wir uns wieder auf den Weg zum nächsten Hügel. Dort hatte es unterhalb des Hügels ziemlich schlammige Erde. Da mussten wir natürlich rein springen. Unsere Schuhe waren voller Dreck, doch das störte uns nicht. Herr Haller erklärte uns dann, dass es einen A-Boden, einen B-Boden und einen C-Boden gibt. Wissenschaftler, die die Erde untersuchen, riechen an der Erde und nehmen ein bisschen davon in den Mund. So können sie die Art des Bodens bestimmen.

Das Ende unserer Führung war beim Kieswerk der Firma Birchmeier. Wir zogen unsere Westen aus und zum Schluss gab es für alle noch Gummibärchen. Wir verabschiedeten uns und kehrten zur Schule zurück. An diesem Morgen haben wir viel gelernt und auch viel Spass gehabt. Diesen Ausflug kann man nicht vergessen.

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